Inhalt

Wer könnte den Inhalt des Kindermusicals besser beschreiben, als der Autor Klaus Heizmann selbst?

Daher zitieren wir ihn hier um das, was uns an den Aufführungstagen erwartet, unverfälscht wiederzugeben:


Vorwort von Klaus Heizmann

Sehr oft mussten mir damals meine Eltern die Geschichte von David und Goliat erzählen – und wie oft bitten mich noch heute meine Kinder, sie zu erzählen. Die Begebenheit von damals ist und bleibt etwas ganz Besonderes. Um den Kindern selbst viel Freude an dieser Geschichte zu vermitteln, habe ich sämtliche Rollen mit Kindern besetzt – bis auf zwei Ausnahmen: die Rolle des Erzählers und die des Riesen Goliats werden von Erwachsenen gespielt.


Inhaltsangabe

Unter einem Baum vor den Toren Bethlehems
In einer hügeligen Landschaft nicht weit weg von Bethlehem sitzt unter einem Baum ein kleiner Junge, der von zu Hause ausgerissen ist. Sein Name ist Aaron. Plötzlich erscheint Elkana, ein älterer Mann, der unter dem Baum eine Rast einlegen will. Zwischen den beiden entwickelt sich ein Gespräch, in dem Aaron bekennt, dass er viele Schwierigkeiten zu Hause hat und deshalb ausgerissen ist. An Gott will er deshalb nicht so recht glauben, weil der ihn anscheinend mit seinen Schwierigkeiten alleine lässt. Es stellt sich aber auch heraus, dass Aarons Vater, Elkana und David, der jetzt König ist, früher Spielkameraden waren. Aaron, der für den König David schwärmt, bittet Elkana zu erzählen, wie Davids steile Karriere damals begonnen hat. Und so beginnt auf der Hauptbühne ein Rückblick, der von einer kleinen Nebenbühne durch Aaron und Elkana immer wieder kommentiert wird.

Auf dem Marktplatz von Bethlehem
Im Dorf Bethlehem wohnt Isai mit seinen acht Söhnen. Eines Tages erscheint der Prophet Samuel. Er hat von Gott den Auftrag bekommen, von den Söhnen Isais einen Sohn zum König zu salben. Das ganze Dorf ist aufgeregt, als der Prophet erscheint. Der Prophet lässt sich die sieben anwesenden Söhne Isais vorführen, aber Samuel findet nicht den zukünftigen König. Der Prophet fragt, ob noch ein Sohn da sei. So holt man David, den Jüngsten, vom Feld. Er hütet dort die Schafe. Ihn salbt Samuel zum neuen König von Israel. Die Dorfbewohner sind über die Wahl nicht erfreut und hättenlieber einen der ältesten Söhne Isais als König gesehen. Samuel singt darauf die Antwort: „Der Mensch sieht, was vor Augen ist. Gott aber sieht das Herz an.“

Auf dem Schlachtfeld
Einige Jahre später ziehen drei Söhne Isais in den Krieg gegen die Philister. Der Vater schickt David auf das Schlachtfeld, um seinen Brüdern Eliab, Abinadab und Samma das Essen zu bringen. David findet die Soldaten in großer Aufregung, denn beide Heere stehen sich gegenüber und beschimpfen sich. Außerdem macht sich das Gerücht breit, dass die Philister einen unschlagbaren Riesen in der Armee haben. Und tatsächlich: Goliat erscheint und spottet nicht allein über die Israeliten, sondern auch über ihren Gott. David verkündet zum Erstaunen aller Anwesenden, dass er mit dem Riesen Goliat kämpfen wird. Die Leute lachen ihn aus und sagen, dass er noch viel zu klein sei. Beide Heere ziehen sich zurück. König Saul gibt David die Genehmigung, gegen Goliat zu kämpfen und bietetihm seine Rüstung an. David aber lehnt diese ab.

David am Bach, d.h. an der Seite des Schlachtfeldes
David sucht sich fünf glatte Steine aus einem nahe gelegenen Bach und steckt sie in seine Hirtentasche. Außerdem nimmt er seine Schleuder mit. Bevor er in den Kampf geht, singt er noch ein Gebet.

Auf dem Schlachtfeld
Als David das Schlachtfeld betritt, spottet Goliat umso mehr. David aber sagt: „Du kommst zur mir mit Schwert, Spieß und Schild. Ich aber komme zu dir im Namen des Herrn Zebaoth, dem Gott des Heeres Israel, das du verhöhnt hast.“ Goliat hebt seinen Riesenspeer und zielt auf David. Der aber bleibt stehen, nimmt einen Stein aus seiner Tasche und schleudert ihn an die Stirn des Riesen Goliat. Der fällt tot um und die Philister fliehen. Die Soldaten und David danken Gott für seine Hilfe.

Unter einem Baum vor den Toren Bethlehems
Elkana bemerkt, dass Aaron durch die Geschichte wieder Mut bekommt, und geht mit ihm nach Bethlehem.